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Das Schloss WestWest (23. Juli)

Freitag, 23. Juli 2021, 20:00 - 22:30
Freistädter Messehalle • Messe Mühlviertel, Freistadt

>>Theater Uraufführung:
Das Schloss WestWest von Ulf Dückelmann<<
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>>Regisseur und Autor Ulf Dückelmann bringt diesen Sommer eine neue Dramatisierung frei nach Kafkas berühmtem Romanfragment auf die theaterzeit//Bühne<<
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Premiere: 16. Juli 2021
Weitere Termine: 23./24./25./29./30./31. Juli 2021
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Alle Informationen: http://www.theaterzeit.at/programm
Im Falle einer Covid-19 verursachten Absage einer Veranstaltung des Festivals theaterzeit//Freistadt bekommen Sie selbstverständlich Ihren Kauf zurückerstattet.
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Tickets

Kategorie A (23. Juli) 35,00 € / Ticket Tickets nicht mehr verfügbar
Kategorie B (23. Juli) 30,00 € / Ticket Tickets nicht mehr verfügbar
Gesperrt 0,00 € / Ticket Tickets nicht mehr verfügbar

Die unheimliche Macht
Das Schloß, Kafkas letzter großer Roman, ist ein Hauptwerk der Literatur des 20. Jahrhunderts und zählt zweifellos zu den rätselhaftesten Werken der Weltliteratur. 
Das Dorf, in das K. als Unbekannter eindringt, ist eine Welt des Misstrauens, der Angst und der Kälte. Der kämpferische K. scheitert an der undurchdringlichen Bürokratie der Schlossverwaltung und wird bei seinen Bemühungen in ein Dickicht aus Geheimnissen, bizarren und albtraumhaften Situationen verwickelt.


​Es entfaltet sich ein Mikrokosmos voller absurder Machtverhältnisse und grotesker Zwänge, ein Gleichnis für die Unfreiheit des menschlichen Daseins. Die Figur erlebt, was sehr viele Menschen der modernen Gesellschaft fühlen: eine fundamentale Unsicherheit gegenüber den Anderen und einen nagenden Zweifel am eigenen Wert und am individuellen Recht auf Anerkennung.


Angelehnt an literarische Motive berühmter Klassiker reiht sich das neue Stück in die Tradition des Festivals theaterzeit//Freistadt ein, zeitlos relevante Stoffe und sozialkritische Themen aufzugreifen und im unkonventionellen großformatigen Cinemascope-Stil neu auf die Bühne zu bringen.


Das Schloß, dessen Umrisse sich schon aufzulösen begannen, lag still wie immer, niemals noch hatte K. dort das geringste Zeichen von Leben gesehen, vielleicht war es gar nicht möglich, aus dieser Ferne etwas zu erkennen, und doch verlangten es die Augen und wollten die Stille nicht dulden. 

Franz Kafka, Das Schloß